24. August 2006 - Von BSt in Feature, Hardware, Unternehmen | Beitrag Seperat Öffnen
Gesicherte Studio-BluRay- und HD-DVD-Filme können mit der 32Bit-Version von Windows Vista nicht betrachtet werden. Diese Neuigkeit wurde heute von Senior Program Manager Steve Riley auf der Tech.Ed 2006 in Sydney verkündet. Zu diesem Schritt wurde Microsoft jedoch von den Medienkonzernen veranlasst: Die 32Bit-Version von Windows Vista arbeitet auch mit nicht-signierten Treibern zusammen, die es „schadhafter Software“ möglich mache, im Kernel-Modus den Kopierschutz gesicherter Inhalte (der Filme) zu umgehen.
Riley versuchte die schlechte Nachricht zu relativieren: Zu dem Zeitpunkt einer verbreiteten Nutzung von kommerziellen BlueRay- und HD-DVD-Filmen gehörten 32Bit-Systeme der Vergangenheit an. Außerdem handele es sich um normale Speichermedien: Eine Disk mit einer MPEG-4-Filmdatei ließe sich auch unter der 32Bit-Version von Vista betrachten. Lediglich die Kauf-Disks ließen sich nur unter 64Bit-Vista abspielen.
Quelle:
Microsoft cuts ANOTHER feature: full HD playback in 32bit Vista goes
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1. Thomas H.
schrieb am 24. August 2006 um 18:38
Über wen ärgert sich der Kunde nun, wenn sich der Film nicht abspielen lässt? Über die paranoiden Medienkonzerne oder den geldsüchtigen Softwarekonzern. Das soll die multimediale Zukunft sein? Immer mehr Kopierschutz und DRM, immer weniger Rechte für die Kunden. Dabei wird selbst der ausgeklügelste Kopierschutz bald einmal geknackt werden, und die von der Industrie immer wieder angeprangerte Piraterie findet sowieso andernorts statt.