12. Januar 2007 - Von BSt in Sicherheit, Unternehmen | Beitrag Seperat Öffnen
Die britische Regierungsbehörde BECTA (British Educational Communications and Technology Agency) empfiehlt Schulen, Windows Vista in den nächsten 12 Monaten nicht einzusetzen.
In einer Pressemitteilung werden die neuen Features zwar als Bereicherung angesehen - diese seien aber nicht notwendig und würden einen frühen Einsatz von Vista an Schulen und Hochschulen nicht rechtfertigen. Im Gegenteil: Eine derzeitige Verwendung von Vista würde ein hohes Sicherheitsrisiko bedeuten.
Der Report empfiehlt Microsoft, in kleinen Pilotprojekten zunächst deutlich zu machen, welche Vorteile Vista für Schulen und Hochschulen bringt und welche Kosten bei einem flächendeckenden Einsatz entstehen würden. Derzeit wird dieser von BECTA auf 160 Millionen Pfund geschätzt, während die Vorteile von Vista unklar seien.
Ein ähnliches Urteil fällt BECTA über Office 2007. Insgesamt wurden 170 Features entdeckt, die aber für Unternehmen wichtiger seien, als für die Verwendung an Schulen. Auch wegen der hohen Kosten rät BECTA deshalb von Office 2007 ab.
BECTA-Bericht:
Microsoft Vista and Office 2007: Interim report with recommendations on adoption and deployment
Quelle:
Becta publishes interim report on Microsoft Vista and Office 2007
Government agency tells schools to shun Vista
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schrieb am 14. Januar 2007 um 02:25tz
meine Schule eiert immer noch mit Windows 2000 rum…
@ h3nNi
und da hat deine Schule recht.
Windows 2k ist das bisher beste Windows.
Wir haben das in unserer Firma auch noch und haben keinerlei Änderungsbedarf.
Bisher funktioniert alles tadellos und die “Neuerungen” der Nachfolger sind nicht wirklich wichtig für die Arbeit.
was ist windows 2k? War das noch vor windows 2000?
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1. Guido
schrieb am 13. Januar 2007 um 10:06
Als Informatiker und Gamer werde ich zwar schlussendlich wohl einer der Ersten sein, die Vista wirklich kaufen. Trotzdem weiss ich, dass auch die Industrie lieber einige Monate wartet, bis der Umstieg auf ein neues Betriebssystem unumgänglich ist - Bugs wollen beseitigt werden, der Markt muss sich erst daran gewöhnen, die Umstellung / Einführung kostet Geld und der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Dass die Schulen jetzt auch anfangen, wirtschaftlich sinnvolle Vorgänge zu haben, finde ich gut. Überraschen sollte es eigentlich niemanden