9. Juni 2009 - Von Bianca in Gerüchte, Netbooks, News, Software, Upgrade, Windows 7 | Beitrag Seperat Öffnen
Nachdem es Spekulationen um die Preise für die Upgrade-Option auf Windows 7 ab dem 26. Juni 2009 gab, will sich Microsoft noch nicht so richtig zur Preisgestaltung von Windows 7 äußern. Bill Veghte, seines Zeichens Senior Vice President vom Geschäftsbereich Windows, äußerte gestern, dass die Preispolitik im Hause Microsoft äußerst kompliziert und komplex sei. Man müsse anhand aktueller Umstände und unter Beachtung neuer Märkte abwägen; Großunternehmen, kleine und mittelständische Unternehmen und Endkunden müssten in die Überlegungen eingeschlossen werden. Außerdem sei das Netbook-Segment mit in die Preis-Strategie einzubeziehen.
Im Einzelverkauf müsse sich Microsoft als gut / besser / am besten positionieren; Windows 7 Starter repräsentiere “gut”, Windows 7 Home Premium “besser” und Windows 7 Professional “am besten”, heißt es von Veghte. Es sei nötig, langfristig zu denken; nicht nur bei Windows 7 und nicht nur in wirtschaftlich kritischen Zeiten, sondern generell. Veghte findet es “wirklich schwer zu sagen”, aufgrund der Wirtschaftskrise, gepaart mit der scheinbar anhaltenden Netbook-Nachfrage, vorauszusagen, ob Anwender für ein Betriebssystem mit mehr Funktionen auch mehr zahlen würden.
Reaktionen auf die Upgrade-Funktion zeigen eine Tendenz: Insbesondere Vista-User, die vom Upgrade auf Vista vor einigen Jahren unzufrieden waren, meinen in diversen Foren, dass ein kostenloses Upgrade die einzige Alternative wäre. Das zeigt, dass die Anwender es natürlich gerne so günstig wie möglich hätten.
Was auch immer bei Windows Vista war und bei Windows 7 kommen wird; die Preise von Windows 7 werden scheinbar frühestens kommende Woche erwartet. Uns interessiert: Was denken unsere LeserInnen? Was soll / darf Microsoft für die Upgrade-Option und die Windows-7-Lizenzen verlangen? Was wären unsere LeserInnen bereit, auszugeben?
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Maximal 49,99 Euro, dürfte die Vollversion kosten, denn in Zeiten von Linux, Mandriva und Suse, sind alle Preise oberhalb dieser Grenze unakzeptabel. Nicht umsonst stellen viele Privatpersonen, Ämter und Behörden auf die Konkurrenz um, denn auch die haben keinen Bock mehr, überteuerte Ware zu kaufen, welche nie ausgereift ein Quantensprung darstellen.
Das gegenseitige Wettrüsten zwischen Hard- und Software, sollte der Kunde negiert entgegentreten, denn wer hat zur heutigen Zeit noch die Kohle, alle 2 Jahre seine Technik komplett umzustellen, nur weil dieser oder jener Treiber die Arbeit vermiest.
Und für Leute, welche den PC unbedingt zur Spielekonsole missbrauchen müssen, steckt das Geld lieber in eine anständige Linuxentwicklung und ihr habt mehr Spaß daran. Ich werde im Falle unverschämter Preiseentwicklung ein letztes Download von Ubuntu machen und Windows dann durch format c: in die Vergangenheit senden.
das ist ein Preis der nicht gerechtfertigt ist. 50 Euro ist zu wenig. Dafür was man alles bekommt und wieviel Service daran hängt sind unter 100 Euro indiskutabel. Man darf dabei nicht vergessen was man alles in diesem Preis bekommt. Etliche Jahre wenn nicht sogar über ein Jahrzehnt an Support, Weiterentwicklung, regelmäßige Sicherheitsupdates usw.
schrieb am 09. Juni 2009 um 12:21Das Upgrade auf Snow Leopard kostet Leopard-Anwender 30 USD bzw. 50 USD (Family-Version) ich denke an dieser Preisgestaltung sollte sich Microsoft orientieren. Auch die Vollversion(en) sollte man nicht zu weit oberhalb der Konkurrenzprodukte ansiedeln. Zumal ich die Unterscheidung in verschiedene Versionen eh nicht gut finde, aber das ist nur meine Meinung.
Das Unterbieten der veröffentlichten Preise von Apple muss das Ziel sein. Alles andere wird nicht zu einer Umkehrung des Trendes “Weg von Windows hin zu Mac OS X” führen. Windows 7 wurde als Kampfansage gegen das neues OS von Apple angekündigt und das sollte konsequent durchgezogen werden, also auch beim Preis. Somit sind Preise über dem Niveau von Apple nicht akzeptabel. Ich persönlich werde alle meine Vista PC’s upgraden bis max zu einem Preis von 49 Euro.
Aber kann es wirklich ein Gewinn sein, über den Preis, nicht über die Leistung zu verkaufen? Ich glaube kaum, dass begeisterte Win7-RC-Tester nur kaufen, wenn der Preis unter dem von Apple liegt. Vielmehr wäre doch MS ein absoluter Gewinner, wenn die Preise im üblichen MS-Rahmen liegen und die Menschen es trotzdem kaufen, oder? Da könnte Apple Kampfansagen noch und nöcher bringen; MS würde verkaufen. DAS wäre ein Gewinn für das Unternehmen - und eine richtige Schlappe für Apple.
Ich jedenfalls bin gespannt, wo es hingeht, denke, dass die Upgrade-Option auf um die 50 bis 70 Euro hinauslaufen wird und denke auch, dass MS viel verkaufen wird, wenn die Preise bei 100 - 200 Euro liegen werden. Wie Vista-Man schon sagte: Man bekommt mehr als nur das Betriebssystem…
Bin gespannt auf weitere Meinungen; danke für eure Kommentare und sonnige Grüße,
Bianca
Bei mir laufen zur Zeit drei Rechner mit Vista Home Premium: 1 System upgraded von XP Home, 1 Notebook und ein Desktop mit OEM Lizenzen. Ich glaube kaum, dass ich diese für insgesamt 300 Euronen auf Windows 7 upgraden werde, solange der Vista-Support durch Microsoft zumindest für Security-Updates läuft. Nach der Erfahrung mit dem Vista-Upgrade kaufe ich eher einen neuen Rechner mit Windows 7 als eine DVD mit einem Upgrade für diese Rechner. Nicht, weil es nicht funktionieren würde, es wäre mir schlicht zu teuer. Und die Freigaben auf Vista-Rechnern werden unter Windows 7 doch hoffentlich noch erkannt!
@Martin: Das ist ein Upgrade welches auf 10.5 basiert. Hättest du noch einen Mac mit 10.4 müsstest du 10.5 kaufen, es installieren und danach 10.6 drüber installieren. Von daher sind wir dann bei 178 Euro.
Microsoft wird mit Windows 7 einen gigantischen Feldzug antreten. Sie werden auf jeden Fall begeisterte Anhänger finden. Ich gehöre zu denen die es kaufen werden, weil ich seit meiner üblen Pleite mit Mac OS X Microsoft mehr vertraue.
Ich würde gegen Apple überhaupt nichts sagen wenn sie nicht permanent gegen MS treten würden. 10.5 war nur auf Windows Gebashe aufgebaut. Gehörte zu der Zeit der blinden Mac-User. Dann kam 10.5 und es dauerte nicht lange bis ich Vista getestet habe. Und es hat mich überzeugt.
schrieb am 11. Juni 2009 um 11:18@Vista-Man: Was Du da über das Update von 10.4 aus schreibst ist schlicht weg Unfug, das habe ich Dir aber schon in einem anderen Beitrag geschrieben.
http://www.vista-blog.de/windows-7-wurde-preislich-geschlagen-und-sonst/#comment-132081
in anbetracht das mich Win7 bisher kaum überzeugen konnte, würde da nur noch ein günstiger Preis den ausschlag geben. Wieso sollte ich 100 Euro für ein OS ausgeben, was eigentlich nur ein verbessertes Vista ist ?
Dieser ganzen Hype von Win7 ist doch nur insziniert!
Hallo.
Meiner meinung nach, sollten sich alle großen OS hersteller nicht gegenseitig die köpfe einschlagen, sondern sich zusammen raufen.
es wäre besser ein os zu entwickeln, daß die kopatibilität von windows mit der super beeindruckenden performance von mac osx gepaart mit der stabilität von linux destributionen kombiniert.
mann! führt keinen krieg den der endbenutzer büßen muss. vereinigt euch und schafft die welt des os neu.
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1. Vista-Man schrieb am 09. Juni 2009 um 08:26
Also ich würde bis 129 Euro für die Professional SB ausgeben wollen, die Vollversion kann entsprechend teurer sein. Vielleicht sollte Microsoft ganz auf diese Unterteilung verzichten und alles auf Systembuilder umstellen und die bis maximal 199 Euro verteilen.