25. Juni 2009 - Von Bianca in Entwicklung, Feature, Software, Unternehmen, Upgrade, Windows 7 | Beitrag Seperat Öffnen
Endlich: Die Preise von Windows 7 sind bekannt gegeben worden. Brad Brooks, Corporate Vice President von Windows, gibt in einem Video Auskunft über die Preise von Windows 7. Lange wurde über die mögliche Preisgestaltung diskutiert, nun kommen die Fakten auf den Tisch:
Brooks erklärt, dass die Preise von Windows 7 - abhängig vom jeweiligen Markt - für das Home-Premium-Upgrade durchschnittlich um zehn Prozent gesunken sind. In Amerika zahlt also der Käufer für das Windows 7 Home Premium Upgrade anstelle von 129,99 $ nur 119,99 $. Weiter berichtet Brooks, dass der Endkunde weniger zahlt, aber mehr bekommt für Windows 7. Dabei wären “tolle neue Features wie HomeGroup, Aero Shake [...] und eine völlig neu designte Windows Taskbar (einer meiner favorisierten neuen Features in Windows 7). Diese neuen Features erlauben es, dass die Bedienung vom PC einfacher wird.”
Hier die Übersicht der Upgrade-Preise von Windows 7 (Einzelhandelspreise für den amerikanischen Markt):
Und eine Übersicht der Preise der Volllizenzen von Windows 7 (Einzelhandelspreise für den amerikanischen Markt):
Das bedeutet: Windows 7 Home Premium ist bei seiner Veröffentlichung cirka 40 $ preiswerter, als Windows Vista Home Premium heute ist. Achtung: Die oben genannten Preise sind, um es noch mal zu betonen, die Preise für den amerikanischen Markt! Die europäischen fallen anders aus; sobald es hier Neuigkeiten zu berichten gibt, macht es vista-blog.de publik!
Weiter ist es wichtig zu wissen, dass es ein spezielles Vorbestell-System im Microsoft Store oder bei Amazon geben wird. Ab morgen können Verbraucher in Amerika, Kanada und Japan ihr Windows 7 vorbestellen. Anwender in UK, Frankreich und Deutschland können zwischen dem 15. Juli und dem 14. August vorbestellen. Die Vorbestellung bringt einen deutlichen Preisvorteil für die ausgewählten Länder mit, Brooks am Beispiel Amerika erklärt: 50 Prozent des Kaufpreises werden bei Vorbestellung eingespart! Windows 7 Home Premium gibt es also für 49,99 $ und Windows 7 Professional für 99,99 $. Die genauen Informationen dazu sind auf der Microsoft-Homepage nachzulesen.
Dieses Angebot wird von Land zu Land variieren, gibt Microsoft zu bedenken, und man solle schnell sein, um ein solches Angebot noch zu bekommen.
Damit stehen also endlich die Preise von Windows 7 fest - zumindest für den amerikanischen Markt; sicherlich werden die Preise hierzulande in einer ähnlichen Spanne zu erwarten sein. Das Angebot für die Vorbestellungen ist auf jeden Fall ein richtig guter Deal; wer von unseren Lesern wird seine Chance nutzen? Und: Wie findet ihr die restliche Preisgestaltung von Windows 7? Sicherlich als positiv zu erachten, dass Microsoft mit seinem Preis gegenüber Windows Vista runtergegangen ist - ob das nun aus freiwilligen Stücken kam oder aufgrund des Preisdrucks durch die Konkurrenz ist wohl eher nebensächlich und für den Endkunden irrelevant. Oder? Vista-blog.de ist gespannt auf eure Meinungen!
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Völlig unakzeptabel … max. 49,99 Euro dürfte es (die Vollversion) kosten.
Also da bin ich geschockt. Für ein upgrade auf 7/professional 285 Bucks - also da kommen mir die Tränen.
Damit ist windows 7 für mich erstmal gestorben - bis die Preise vertretbar sind.
Und mein Vista läuft und läuft - warum soll ich da aufrüsten?
Ich bin der Meinung, dass die Preise insoweit gestaffelt werden sollten, so dass beispielsweise Rentnern, Schwerstbehinderten sowie Langzeitarbeitslosen oder “armen” Studenten unter Vorlagen entsprechender amtlicher Dokumente der Preis für den Erwerb der neuen Betriebssysteme wesentlich erschwinglicher gestaltet wird.
Eine solche vorgeschlagene sozialere Variante würde Microsoft sicherlich gut zu Gesichte stehen
Hallo zusammen,
@Wolfgang: Das ist utopisch… Windows Vista gibt es für Studenten zu günstigeren Preisen (http://www.golem.de/0904/66454.html) und für Bildungseinrichtungen auch - ich denke, dass wird es auch bei Windows 7 geben.
Aber ich glaube kaum, dass ein Konzern derartig sozial eingestellt ist, dass es einen Staffelpreis für die von dir genannten Personengruppen geben wird! Das gibt es nicht nur nicht bei Microsoft, sondern auch nicht bei anderen Betriebssystemen (die zwar ohnehin günstiger sind, aber einen Sozial-Rabatt gibt’s auch dort nicht).
Wir dürfen nicht vergessen: Microsoft ist ein Unternehmen, was Gewinne einfahren muss, um zu überleben, und einfahren will, um gut zu leben (was auch dem User durch neue Entwicklungsmöglichkeiten zugute kommt!). Wo würde das hinführen, wenn MS für jeden Langzeitarbeitslosen ne Runde Windows sponsern würde? Sorry, das ist für mich wirklich utopisch - und ich kanns nicht nachvollziehen. Bei Studenten ein wenig, weil die drauf angewiesen sind, aber bei Langzeitarbeitslosen? Nenn mich unsozial und kapitalistisch, aber das ist einfach nicht durchführbar, deshalb utopisch.
Das ist wieder so eine schwachsinnige Idee von Gutmenschen. Die Preise für das OS sind vollkommen i.O. Verteilt auf die Nutzungsdauer ist das doch Peanuts.
Werde mal langzeitarbeitslos und gebe dann erneut einen (dann qualifizierten) Kommentar ab.
Was kann ich, respektive Microsoft als Unternehmen für deine (eine) Arbeitslosigkeit? Das ist nicht die Wohlfahrt sondern ein Konzern der auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist.
Aber nur mal so als Denkanstoß, dass was Bill und Melinda bisher gespendet haben dürfte reichen für ein reines Gewissen ![]()
Zum einen sehe ich für mich selbst keine Verbesserung durch Windows 7, zum anderen ist der Preis für Windows 7 Ultimate zu hoch.
Ich bleibe bei Vista Ultimate. Läuft
hervorragend.
Gucken wir mal, wenn 2012 der Support ausläuft.
Hallo, ich weiss nicht warum sich alle so über die Preise aufregen:
1. gibt es die Möglichkeit ab 15. Juli im deutschen MS Store oder Amazon online Windows 7 Home Premium für 50 Euro zu bestellen. Das ist spott billig und auch für einen Arbeitslosen verkraftbar (bin selber arbeitslos). Wenn man annimmt man arbeitet 3 Jahre damit bis vielleicht Windows 8 kommt dann sind das pro Tag umgerechnet 4,6 cent !!! da lohnt sich nicht mal das ilegale downloaden.
2. Die angegebenen normalen Preise ab Oktober sind natürlich Retailpreise mit Handbuch und Support, was keine Sau braucht. Die SB Versionen (SystemBuilder) ohne Handbuch und ohne Support dürften z.B. bei Home Premium wieder zwischen 80 und 100 Euro kosten.
Also Ball flachhalten und durchatmen…
schrieb am 27. Juni 2009 um 10:47Thanks for sharing,….
schrieb am 28. Juni 2009 um 17:48Ich würde alles zahlen um Vista los zu bekommen
Dann nimm doch Ubuntu und du bist das Vista los und ärgerst dich auch nicht mit den überzogenen 7 Preisen rum.
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1. Bianca schrieb am 25. Juni 2009 um 17:34
Ha, da sind sie schon: Nach weiterer Recherche die Preise für Europa:
Windows 7 Home Premium E: 119,99 Euro (UVP)
Windows 7 Professional E: 285,00 Euro (UVP)
Windows 7 Ultimate E: 299,00 Euro (UVP)
Und das Beste: In der Vorbestellung Windows 7 Home Premium E für 49,99 Euro bei Vorbestellung im oben genannten Zeitraum.