12. Oktober 2009 - Von Bianca in News, Software, Unternehmen | Beitrag Seperat Öffnen
Wie computerworld.com berichtet, ist Ballmer anscheinend etwas unzufrieden mit den kostenfreien Services und Software von Microsoft, beispielsweise mit Bing, Microsoft Live oder dem kommenden webbasierendem Office. Ballmer solle in Bezug auf Windows Mobile gesagt haben: “Gratis ist kein Geschäftsmodell. Fragen Sie mal unsere Konkurrenten, ob die Geld mit Gratis-Angeboten machen.”
Vergangene Woche gab es in Paris die Einführung von Windows Mobile 6.5, bei der Ballmer sagte, es sei ihm egal, ob Googles Android kostenfrei wäre; Microsoft könne kein Geld mit kostenlosen Angeboten machen. Die Agentur Reuters zitiert Ballmer: “Wir sind eine Handelsgesellschaft; wir schauen auf den Gewinn aus unseren Aktivitäten.” Das Portal techdirt.com erwähnt den Reuters-Artikel und fragt anschließend nach, ob Ballmer nichts von den Microsoft-Angeboten wie Internet Explorer oder Microsoft Security Essentials weiß - oder ob er die Leser für dumm verkaufen will.
Harte Worte! Dass einiges in die Gratis-Services von Microsoft investiert wurde, versteht sich wohl von selbst. Das ist der kleine aber feine Unterschied zwischen den meisten Gratis-Angeboten und Microsofts Entwicklungen: Vieles wird von Entwicklern in Open-Source-Gemeinschaften entwickelt, die zwar ihre Zeit für die Software einsetzen, sicherlich auch einige finanzielle Mittel, aber dass Microsoft selbst Geld einnehmen muss, um seine Entwickler zahlen zu können und zusätzlich Gewinn zu machen, ist klar. Hat sich Ballmer hier nur sehr unglücklich ausgedrückt? Was denkt ihr über Gratis-Services? Sind die bei Microsoft noch ausbaufähig oder reicht euch das Angebot?
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schrieb am 13. Oktober 2009 um 17:28I think that the title is not reflecting the business reality because i;m really shure that FREE is a business model and i adopted this model with success and i make money from it!
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1. André Reichelt schrieb am 12. Oktober 2009 um 18:06
Nachdem man schon für das Betriebssystem viel bezahlt, sollten Erweiterungen kostenfrei sein. Ich komme selbst aus der OpenSource-Szene und habe schon tausende Arbeitsstunden investiert und reich wird man damit nicht. Wenn man aber wirklich mal eine Spende bekommt weiss man, dass der jenige das Geld aus völlig freien Stücken bezahlt. Da ist der gefühlte Wert des Geldes deutlich höher.