22. Juli 2010 - Von Bianca in News | Beitrag Seperat Öffnen
Logic-Sunrise hat Screenshots einer Xbox-Benutzeroberfläche veröffentlicht, die mittlerweile wieder aus dem Netz genommen werden mussten aufgrund eines Verstoß gegen die bei Microsoft liegenden Bildrechte. Auf diversen Seiten sind sie aber noch zu finden. Das Interface ist mit Sicherheit nicht die Version, die letztendlich auf der Xbox ankommen wird – einige Screenshots zeigen Schnittstellen für Natal - welches nun Kinect genannt wird - ein System mit dem sich die Xbox über die sich die Konsole durch Körpereinsatz steuern lässt, ähnlich dem Eyetoy System aus dem Hause Sony.
Daraus lässt sich schließen, dass diese Screenshots älter sind und ob sie so Einzug in das Konsolensystem halten werden ist fraglich. Kotaku bestätigte jedoch, dass im Zuge des Family Centers auch eine überabreitete Version des Dashboards mitgeliefert werden wird.
Die neue Xbox legte im Vereinigten Königreich einen phänomenalen Verkaufsstart hin und konnte in den ersten Tagen bessere Verkaufszahlen erzielen als die Redesigns der Konkurrenten PS2 Slim und PS3 Slim. Der Verkaufsstart von Kinect startet zum Weihnachtsgeschäft und weiter werden auch Xbox Bundles (eine Xbox mit 4 GB Speicher, Kinect-Steuereinheit und dem Spielpackage „Kinect-Adventures“) für 299 Euro ab November in den Regalen stehen.
Dieses im Vergleich zur Sony Playstation 3 günstige Angebot richtet sich an den Casualgamer, für die ganz hartgesottenen bietet Microsoft auch die Xbox mit 250 GB Festplattenspeicher an. Amazon listet die „große“ Xbox derzeit mit Preisen um die 250 Euro. Wer derzeit schon Besitzer einer Xbox ist, bekommt Kinect und Adventures für 149 Euro. Das System ist voll kompatibel mit allen Konsolen der 360er Reihe.
Die Wii hat das Herumtollen vor dem Fernsehgerät zwar nicht erfunden, interaktive Steuermethoden für Videospiele gab es schon früher, doch hat sie es wieder zurück in die Wohnzimmer gebracht und andere Hersteller ziehen nun nach. Anders als bei der Wii wird Kinect ausschließlich von den Körperbewegungen des Spielers gesteuert und erinnert somit schon eher an Eyetoy, das sich jedoch nie wirklich durchsetzten konnte. Mal schauen, wie es sich mit Kinect entwickeln wird.
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